Markus Becker erkämpft sich Startplatz für 70.3 WM in Nizza

Foto: privat

Markus Becker hat sich bei der Ironman Europameisterschaft in Frankfurt, überraschend einen Startplatz für die Ironman 70.3 Weltmeisterschaft in Nizza erkämpft.

Die Bezeichnung 70.3 steht für die halbe Ironmandistanz, die 140.6 Meilen lang ist. Erst wenige Tage vor dem Rennen in Frankfurt, gab der Veranstalter Ironman bekannt, dass 100 Startplätze für Nizza vergeben werden. Dies fand einen Tag nach dem Rennen, im Rahmen des Finisher Banketts statt. Es herrscht Anwesenheitspflicht, wenn man einen Startplatz annehmen möchte.
Es kann allerdings auch abgelehnt werden. Im Falle einer Abwesenheit oder Ablehnung seitens des qualifizierten Athleten, wandert der Platz in der Alterklasse weiter, bis alle Startplätze an die anwesenden Interessenten verteilt sind. Kurz zuvor wurde das gleiche Prozedere bei der Vergabe der Hawaii Startplätze zelebriert. Da es eher unwahrscheinlich schien, das jemand in Nizza und auf Hawaii starten würden, gab es berechtigte Hoffnung einen der 12 verfügbaren Startplätze in Beckers Altersklasse 30-34 zu ergattern. Die Rechnung ging auf und so wurde Beckers überragende Leistung und sein Durchhaltevermögen in der Hitzeschlacht des Ironman Frankfurts belohnt. Becker kam als sechster seiner AK nach unter 56 Minuten aus dem Langener Waldsee. Auf dem Rad wollte Becker seine Position festigen. Auf der zweiten von zwei Runden musste er allerdings ein wenig
an Tempo rausnehmen, um das Risiko zu minimieren, beim Laufen in der Hitze einzugehen. So kam Becker nach knapp über 8 Stunden auf die Laufstrecke. Mit einem beherzten Marathon, bei an die 40 Grad Lufttemperatur, lief Becker einen beherzten Marathon in 3 Stunden und 54 Minuten und kam nach insgesamt 10:08:20 ins Ziel.

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