Wassersparenden Umgang mit Trinkwasser!!!

Foto: Kreiswerke Main Kinzig Kreis e.V.

Die Sonne scheint und erfreut die Gemüter. Doch die anhaltende Hitzeperiode, die ihren Ursprung bereits während des Sommers 2018 nahm, und die fehlenden Niederschläge bis ins nächste Frühjahr hinein, lassen die Wasservorräte der Energieversorger schwinden. Auch die Kreiswerke Main-Kinzig sind alarmiert und haben vorgesorgt.

Um Engpässen entgegenzuwirken, hat der Regionalversorger mit seinen Vorlieferanten ein entsprechendes Brunnenmanagement vereinbart. Zusätzlich kann jeder in seinem Haushalt zur Regeneration der Grundwasserpegel beitragen.

„Gelegentliche Schauer im Sommer gelangen nicht in tieferliegende Erdschichten, sondern löschen gerade einmal den `Durst´ der heimischen Flora“, erklärt Björn Schmidt, Betriebsingenieur für den Bereich Trinkwasser bei den Kreiswerken Main-Kinzig. Der Wasserabsatz sei 2019 ähnlich hoch wie im vorigen Jahr. Die aufgrund der andauernden Hitzeperiode dauerhaft anhaltenden Spitzenverbräuche bringen in Kombination mit den historisch niedrigen Grundwasserständen die Versorger an die Grenze ihrer Leistungsfähigkeit, führt er weiter aus. „Allerdings beeinflussen wir alle durch unser Konsumverhalten den Umgang mit der Ressource Trinkwasser“, erinnert der Ingenieur.

Da die weitere Wetterentwicklung nicht vorausgesagt werden könne und mit einer anhaltenden Hitzeperiode für diesen Sommer durchaus zu rechnen sei, rufen die Kreiswerke noch einmal eindringlich zum sorgsamen Umgang mit der Ressource Trinkwasser auf. So würden die Bürgerinnen und Bürger dringend gebeten, auf das Sprengen ihrer Gärten und das Befüllen von Pools und Planschbecken mit Trinkwasser zu verzichten.

Gerade jetzt solle stärker darauf geachtet werden, wann besser Regenwasser statt Trinkwasser zu nutzen sei. „Gerade bei der Gartenbewässerung, Autowäsche oder der Toilettenspülung benötigen wir keine Trinkwasserqualität“, appelliert der Ingenieur. Vielleicht könne man auch noch einmal über den Kauf einer Wasserfalldusche für zuhause nachdenken und stattdessen lieber zum Duschkopf mit Wasserspareinsatz greifen. „Die öffentlichen Schwimmbäder in der Region sind sowohl eine charmante als auch hilfreiche Alternative zur Abkühlung im privaten Pool“, empfiehlt der Fachmann abschließend.

 

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