Erfolgreich bei der Begleithundeprüfung

Foto: privat

Kürzlich fand beim Hundesportverein Nidderau-Erbstadt eine Begleithundeprüfung statt. Aber für was braucht man als Hundehalter eigentlich so eine Prüfung?

Die Begleithundeprüfung, abgekürzt BH und nicht zu verwechseln mit dem Kleidungsstück, ist in Vereinen der FCI, also dem Dachverband der Hundewelt, eine Grundprüfung. In dieser Prüfung werden der Gehorsam des Hundes und sein Verhalten in der Öffentlichkeit z. B. beim Zusammentreffen mit Fußgängern, Joggern und Radfahrern geprüft.

Diese Prüfung ist darüber hinaus die Grundlage für die Teilnahme an weiteren Prüfungen und Wettkämpfen im Hundesport, wie z. B. Agility, Obedience, VPG, Turnierhundesport und Fährtenarbeit oder auch für die weitere Ausbildung als Therapiehund. Sie besteht aus zwei Teilen: einem Teil auf dem Übungsplatz, der sogenannten Unterordnung und einer Prüfung in der Öffentlichkeit. Vor der Prüfung überzeugt sich der Leistungsrichter von der Unbefangenheit des Hundes, die auch während der gesamten Prüfung weiterhin beurteilt wird.

Das Mindestalter des Hundes für die Prüfung beträgt 15 Monate. Aber nicht nur die Hunde müssen üben. Vor Prüfungsbeginn muss der Hundeführer einen Sachkundenachweis erbringen und einen Fragenkatalog mit 30 Fragen richtig beantworten. Der Nachweis ist Voraussetzung für die Teilnahme an der Prüfung.

Prüfungsleiter Peter Stanek und Richterin Kirsten Döpp aus Mühlheim am Main konnten insgesamt 6 Prüfungsanwärter begrüßen, die im Vorfeld monatelang unter Anleitung durch einen Trainer mit ihren Hunden für die Prüfung geübt hatten.  

Am Ende stand fest, dass 5 Teilnehmer die hohen Anforderungen erfüllt und die Prüfung geschafft hatten. Wir gratulieren Andrea Greife, Miriam Geßner, Bianca Merz, Meike Hofmann und Sabine Beck recht herzlich. Ein besonderer Dank auch an die Leistungsrichterin Kirsten Döpp und den Trainingsleiter Peter Stanek.

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