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(Nidderau/pm) - Ende Dezember trafen sich die Vorsitzende des VdK Ortsverbandes Karben und Mitglied im Landesvorstand Hessen/Thüringen, Ellen Benölken und Erster Stadtrat Vogel zu einem Arbeitstreffen zur Schaffung von mehr Barrierefreiheit an den Nidderauer Bahnhöfen und Haltepunkten. Unterstützt wurde der Ortstermin von Reiner Weber, Fach- und Wohnberater für Barrierefreiheit des VdK, Ralf Keim, Vorsitzender des VdK Nidderau, Willy Rekers, Arbeitskreis Nahverkehr und Seniorenbeirat der Stadt Nidderau, sowie Katja Adams, Fachdienstleitung Umwelt und ÖPNV.

Während die Haltepunkte Eichen und Windecken einen barrierefreien Zugang zur Niddertalbahn ermöglichen, werden Menschen mit Mobilitätseinschränkungen, aber auch Fahrgäste mit schwerem Gepäck oder Fahrrädern an dem Bahnhof Ostheim und vor allem an dem wichtigen Kreuzungsbahnhof Heldenbergen vor unüberwindbare Hindernisse gestellt. Nach einer Ortsbesichtigung kristallisierte sich heraus, dass am Bahnhof Heldenbergen ein guter und zeitnaher Lösungsansatz erarbeitet werden könnte. Mit der Installation von zwei Fahrtstuhlschächten wäre ein barrierefreier Zugang zu den Bahnsteigen einfach realisierbar. Die Schaffung von Behindertenparkplätzen reicht alleine nicht aus, es muss auch sichergestellt werden, dass der mobilitätseingeschränkte Fahrgast sein Gleis erreichen kann. Dafür muss noch viel Überzeugungs-  und Öffentlichkeitarbeit geleistet werden, darüber waren sich alle Anwesenden einig.

Daher sollen die Gespräche mit den Verantwortlichen der DB in 2019 intensiviert werden, um mobilitätsgerechte Fahrgast - Fahrstühle am Bahnhof Heldenbergen möglichst zeitnah umzusetzen. Alle Beteiligten haben auch weiterhin ihre Unterstützung zugesagt.