Auf der Zielgeraden zum eigenen Forstrevier - Stabwechsel im Forstamt Hanau-Wolfgang

Links sehen Sie Herrn Sebastian Rummel, der das Forstamt verlässt, rechts Nachwuchsförster Nils Koch.

 

Nach nur eineinhalb Jahren geht es weiter ins nächste Forstamt. Sebastian Rummel, Nachwuchsförster im Forstamt Hanau-Wolfgang, zieht es nach Fulda.

Zunächst als Unterstützung im Revier Hasselroth bei Revierförster Hans-Holger Rittershauß eingesetzt, betreute er die letzten Monate erfolgreich das Revier Rodenbach. „Das hat mir sehr gut gefallen“, resümiert der junge Forstmann. Aber Fulda bietet ihm und seiner Lebensgefährtin, die ebenfalls Försterin ist, einen Arbeitsplatz am gleichen Ort. „Bisher bin ich immer zwischen Rüdesheim und hier gependelt.“ Der Entschluss sei ihm nicht leichtgefallen. Ab Februar werden die beiden Nachwuchskräfte kommissarisch je ein Forstrevier übernehmen.

Im Forstamt Hanau-Wolfgang wird der Staffelstab weitergereicht an den 26-jährigen Nils Koch, der im letzten Jahr seine Ausbildung zum Förster abschloss. Er wird im Moment in den Revierdienst eingearbeitet und wird als Ansprechpartner für das Revier Rodenbach unter der bekannten Telefonnummer zur Verfügung stehen. Koch, der aus dem Wetterauskreis stammt, freut sich über den heimatnahen Einsatz. „Die Kollegen haben mich sofort herzlich aufgenommen“, schildert er den seinen ersten Eindruck. „Der Schwerpunkt meiner Arbeit liegt jetzt zunächst auf der Planung von wieder zu bewaldenden Flächen.“ Der Nachwuchsförster denkt dabei an Baumarten wie Eiche, Buche, Esskastanie, aber auch Kiefern und Douglasien. „Gerade der Maikäfer stellt den Wald rund um Rodenbach vor große Herausforderungen in der Wiederbewaldung. Hier werden wir schwerpunktmäßig Nadelbäume pflanzen müssen.“

Forstamtleiter Christian Schaefer steht vor großen Herausforderungen. Der Generationswechsel im Forstamt ist in vollem Gange. In den nächsten Jahren werden einige der langjährigen Revierförster in Ruhestand gehen. „Wir freuen uns, dass wir mit Herrn Koch einen engagierten jungen Kollegen gewinnen konnten, der hoffentlich bald seinen Traum von einem eigenen Revier wahr machen kann.“

 

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