Silvestershuttle

Foto: HSB Hanauer Straßenbahn

Ihren kostenlosen Silvester-Partyshuttle schickt die Hanauer Straßenbahn (HSB) auch in der bevorstehenden Neujahrsnacht zum Jahreswechsel 2019/20 wieder auf Linie.

Das städtische Nahverkehrsunternehmen will damit weitere Erfahrungen für den regelmäßigen Wochenend-Nachtbusverkehr sammeln, den sie im Frühjahr 2020 wochenends und feiertags ein Angebot bis um 2.30 Uhr einführen will. Zugleich schließt sich mit dem neuerlichen Silvestershuttle der Kreis der elf abgefahrenen Aktionen, mit denen die HSB 2019 unkonventionell ihr 111-jähriges Bestehen feierte.

 Der Silvester-Party-Shuttle erfolgt am 1. Januar sternförmig vom Zentralen Omnibusbahnhof Freiheitsplatz aus. Von dort aus verkehren die Linien N1, N2 und N3  ab 0.30, 1.30, 2.30 und 3.30 Uhr in alle Stadtteile. Wobei zu beachten ist, dass die Linienführung teils von der herkömmlichen abweicht.

Für den Weg zu den Partys empfiehlt die HSB Silvester abends bis 22 Uhr ihre Busse, die nach Samstagsfahrplan unterwegs sind. Alle Fahrplandaten sind auch im Internet abrufbar unter www.hsb.de.

 „Die HSB sieht das als weitere Probe für künftige Nachtbusverkehre an, damit nicht nur die S-Bahnen bis in die Morgenstunden fahren, sondern in Hanau auch ein ÖPNV-Anschluss besteht“, erklärt Geschäftsführer Thomas Schulte. Wobei mit der RMV-Nachtlinie n61 für Partyschwärmer bereits jetzt eine Verbindung von Frankfurt nach Hanau besteht, ebenso mit der Linie 562 vom Hauptbahnhof über den Freiheitsplatz nach Nidderau und mit der Linie X93 vom Hauptbahnhof nach Erlensee.

Der Silvester-Partyshuttle in der Neujahrsnacht 2018/19 war die erste von elf abgefahrenen Aktionen der HSB im Rahmen des Jubiläumsjahres. „Jetzt schließt sich sozusagen der Kreis mit dem neuerlichen Angebot am 1. Januar“, sagt Schulte.

Dass die HSB mit ihren Jubiläumsveranstaltungen den Nerv der Besuchenden getroffen habe, sei an den vielen positiven Rückmeldungen ablesbar. Vielfach sei der Wunsch geäußert worden, beispielsweise die Bus-Krimilesung sieben verschiedener regionaler Autorinnen und Autoren oder das Konzert in der HSB-Werkstatt zu wiederholen. „Aber die meisten Aktionen sollten bewusst Einmaligkeitscharakter haben und stellen unser eher kleines Unternehmen teils vor große Herausforderungen, die wir nicht andauernd leisten können.“ Dennoch gebe es die eine oder andere ausgefallene Idee, welche die HSB „zur Freude ihrer Fahrgäste und abseits des Stadtbusalltags“ auch 2020 umsetzen wolle.   

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