"Allerlei" rollte über das 6. Diebacher Hof- und Gassenfest

Foto: privat

Unter dem Motto: "Rundes mit Ecken und Kanten" rollten die Erlenseer Kulturschaffer einen Dodekaeder (Zwölfflächner) kreuz und quer durch Langendiebacher Gassen und Höfe. Mit großem Hallo wurde der über 2,50 Meter hohe, von Allerlei-Aktivist Herbert Rüger aus Ästen und Stricken geschaffene Körper über das Straßenfest gewälzt und abenteuerlich durch die Menschenmassen bugsiert.

Das mächtige Gebilde mit 12 fünfeckigen Flächen, 20 Ecken und 30 Kanten versetzte viele Besucher in Erstaunen.
Das "Allerlei"-Team nutzte eingelegte Roll-Pausen zwar für kulturhistorisch mehr oder weniger bedeutsame Kurzauftritte

mit Clownereien und Ansprachen an das Volk, hielt sich jedoch bei der (Er)Klärung des Dodekaeder-Sachverhalts bescheiden zurück.
Während manch Gassenfestbesucher noch über den tieferen Sinn der Performance grübelte, legte sich eine sanfte kulturelle Ruhe über das rätselnde Publikum.

Spektakulärer Schlusspunkt der gut zweistündigen Aktion war ein perfekt integrierter Wolkenbruch.

Typisch "Allerlei", denn darum geht es doch eigentlich immer: Gedanken, Spaß und Fantasien auf leichte Art in Schwung zu bringen.

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