Seniorenbeirat Bruchköbel informiert sich über den Zustand der Gehwege in Bruchköbel

Foto: PM (Präsentation der Situation der Gehwege in Bruchköbel durch Herrn Diplom-Ingenieur Rollmann vom Tiefbauamt im Rahmen der Sitzung des Seniorenbeirats am 10.03.2020)

In der letzten Sitzung des Seniorenbeirats der Stadt Bruchköbel vor der Corona-Zeit informierte Herr Diplom-Ingenieur Frank Rollmann vom Tiefbauamt der Stadt anhand einer Präsentation über den Zustand der Gehwege in Bruchköbel.

Insgesamt 100 km Straßen und deren meist beidseitigen Gehwege sind in einem Straßenkataster erfasst und je nach Baujahr, Zustand, Befestigung und Nutzung nach Schulnoten bewertet, wobei sich das Alter seit den 60er Jahren recht gleichmäßig verteilt, sieht man von einer Zunahme in den 70er Jahren ab.

Dabei sind 41 % der Gehwege als sehr gut, 25 % als gut, 20 % als befriedigend, 13 % als ausreichend und nur 1 % als nicht ausreichend eingestuft. Der Zustand der Gehwege wird also zu 2/3 als gut oder sehr gut bezeichnet und nur 1% als mangelhaft eingeordnet.

Eine grundhafte Erneuerung von Gehwegen beinhaltet eine ausreichende Breite, geeignete Querungsstellen oder Querungshilfen, Randabsenkungen und die Erreichbarkeit für den ÖPNV. Eine Breite von 2,5 m wird als optimal angesehen, lässt sich jedoch durch Engstellen oder Treppen wie in der Hauptstraße und in der Hanauer Straße nicht immer einhalten.

Der Aufforderung von Herrn Rollmann, Örtlichkeiten zu finden, wo Handlungsbedarf besteht, kam der Seniorenbeirat im Nachgang gerne nach und besichtigte die Situation an der Hauptstraße auf Höhe der Bushaltestelle „Altenheim“. Hier hatte es in den letzten Jahren immer wieder Nachfragen bezüglich eines Zebrastreifens gegeben.

Als nächste Möglichkeit einer Querungshilfe wurde die Lichtzeichenanlage Hauptstraße-Buchenweg identifiziert, sie befindet sich ca. 135 – 140 m von der Bushaltestelle und so auch vom Seniorenheim der AWO entfernt. Ihre Erreichbarkeit ist damit für gehbehinderte Personen, mit denen man gerade hier rechnen muss, mit zusätzlichen körperlichen Anstrengungen verbunden.

Gleichzeitig kann der weiterführende Fußweg ohne Verlängerung der Laufstrecke auch durch Verlegung der Querung erreicht werden. Der Seniorenbeirat regt daher den Ersatz der Ampelanlage durch z.B. einen Zebrastreifen direkt an der Bushaltestelle vor dem AWO-Sozialzentrum an, wodurch gleichzeitig die Kosten für die Unterhaltung der Ampel eingespart werden können.

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