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(Niederdorfelden/pm) -  Die letzten Musikschulkonzerte eines Jahres finden traditionell in Kirchen statt. So auch das „… nicht nur Weihnachtliches“ überschriebene Konzert in der evangelischen Kirche Niederdorfelden, das neue Klangerlebnisse und alte Lieder zur Weihnacht brachte. Etwa 40 Musikerinnen und Musiker hatten sich zusammengefunden, um im hektischen Vorweihnachtstrubel mit einem abwechslungsreichen und niveauvollen Programm einen Kontrapunkt zu setzen.

Das 18-köpfige Orchester „La Sinfonietta“ unter Leitung von Inga Stutzke im Altarraum barockes und englische Carols spielend und das Trompetenquartett der Musikschule Schöneck-Nidderau-Niederdorfelden, das unter Leitung von Roman Mixa von der Empore weihnachtliches interpretierte, wechselten sich dabei mit ihren Gästen - verschiedenen Gruppen und Solisten -  ab. Die Trompeterin Lilli Mager und ihr Klavierbegleiter An Huy Nguyen eröffneten den Reigen mit zwei souverän gespielten Sätzen von Georg Philipp Telemann, gefolgt von einem Holzbläserquintett aus Flöte (Jerome William), Oboe (Wiebke Geßner), Klarinette (Chiara Kling), Bassetthorn (Kathrin Speyer) und Fagott (Guido Spitz) mit einem „Canon“ von Charles Lefèbvre. Einen ganz besonderen Höhepunkt stellte ein Gambenquartett mit Roswitha Bruggaier, Diskantgambe, Janna Reinking und Diez Eichler, Altgambe und Heike Reinking, Bassgambe dar, das mit Adventsliedern der Renaissancezeit und dem zarten Gambenklang die Zuhörer fesselte. Noah Maximilian Leipzig, Trompete und sein Klavierpartner Grischa Ripkens stellten sich mit Preludio, Aria e Scherzo von Ennio Porrino vor, gefolgt von zwei Beiträgen aus der Gesangsklasse von Cornelia Sander. Zunächst war Petra Krüger mit einem Lied von J.S. Bach zu hören, es folgte Andreas Reinking mit Mozarts „Veilchen“, danach sangen beide gemeinsam César Francks „Panis angelicus“, begleitet von Pianistin Anna Mixa. Ein Altsaxophon-Trio bestehend aus Catharina Wehrle, Martin Müller und Julius Scherp überraschte mit samtigem „Rudolph, the Red-Nosed Reindeer“ verstärkt durch die Bassetthornistin Kathrin Speyer. Nach dem letzten Beitrag des Orchesters, einem Satz aus Telemanns „Klingender Geographie“ und „Ding Dong Merrily on High“ beschlossen Gemeinde und alle Instrumentalisten mit dem bekanntesten aller Weihnachtslieder „Stille Nacht“ das stimmungsvolle Konzert. 

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