Bruchköbeler Kurier, das wollen Sie wissen.

v.l.n.r.: A. Breuer und Chr. Seng. Foto © privat

(Bruchköbel/pm) - Neben dem quantitativen und qualitativen Ausbau der Kindertagesbetreuung, sind auch die Ansprüche an Betreuung, Erziehung und Bildung von Kindern in den ersten drei Lebensjahren in den letzten Jahren gestiegen. Damit auch die Kindertagespflege mit dieser Entwicklung Schritt halten kann, wurde seitens des Deutschen Jugendinstituts das Kompetenzorientierte Qualifizierungshandbuch Kindertagespflege, Bildung, Erziehung und Betreuung von Kindern unter drei (kurz QHB) erarbeitet. Die Implementierung des QHB wurde an ausgewählten Modellstandorten durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, mit dem Bundesprogramm „Kindertagespflege: Weil die Kleinsten große Nähe brauchen“ gefördert.

Ein Modellstandort war auch der Main-Kinzig-Kreis.

Neben der neu angelegten Grundausbildung bestand auch für bereits tätige Kindertagespflegepersonen ihre Handlungskompetenzen zu vertiefen, um den komplexen pädagogischen und rechtlichen Anforderungen gewachsen zu sein. Erfreulicherweise hatten sich auch die zwei Bruchköbeler Kindertagespflegepersonen Alexandra Breuer und Christine Seng dazu entschlossen an dem Projekt im Main-Kinzig-Kreis teilzunehmen und haben nun die Qualifizierung nach dem QHB erfolgreich abgeschlossen. Im Rahmen dieses Modellprojektes bestand ebenfalls die Möglichkeit eine zusätzliche Ausbildung zur Thematik „Integration, Diversität und Inklusion“ zu absolvieren. Und auch diese haben Frau Breuer und Frau Seng erfolgreich absolviert und somit ihre Fachkompetenzen wesentlich erweitert. Im Rahmen einer Feierstunde nahmen die beiden Damen ihre Zertifikate, überreicht durch den Kreisbeigeordneten Winfried Ottmann, entgegen.