Bruchköbeler Kurier, das wollen Sie wissen.

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(Brk./Nidd./Erl./jgd) – Das Hessenwahl-Ergebnis spiegelt sich, zumindest im Trend, auch in den Teilergebnissen von Bruchköbel, Erlensee und Nidderau wieder. Einige Besonderheiten fallen dennoch auf. In Bruchköbel konnte die CDU ein Ergebnis über dem Landesresultat einfahren: 29,4% gegenüber den 27% im Land standen am Ende zu Buche. Unter dem Landesergebnis blieben in der Stadt dagegen die SPD (17,2% gegenüber Landes-19,8%) wie auch die Grünen (18,9% gegenüber Landes-19,8%). Die AfD wiederum errang in Bruchköbel 15,2% gegenüber ihren Landes-13,1%. Die FDP kam mit 7,9% in der Stadt etwa auf das Gleiche Level wie im Land (7,5%). Die „Freien Wähler“, denen sich der Bruchköbeler BBB zurechnet, blieben in Bruchköbel bei nur 2,6% stecken (Land: 3,0%).

Weitgehend im Trend der Hessenwahl kam das lokale Ergebnis in Nidderau heraus. Bis auf das etwas schwächere Abschneiden der dortigen CDU (25,4% gegenüber 27% im Land) waren die Wahlergebnisse sehr nahe am Landesergebnis. Die Nidderauer Wählerschaft stellt insofern so etwas wie den ideellen Hessischen Gesamtwähler dar. Sie dürfte für die Wahl- und Prognoseforscher beim nächsten Mal ein lohnendes Studienfeld darstellen. - Das seit Jahrzehnten eher sozialdemokratisch geprägte Erlensee stach interessanterweise mit einem sehr hohen Stimmenanteil für die AfD hervor: 19,9% der Wähler kreuzten dort bei der rechtspopulistischen Partei an, im Land waren es dagegen nur 13,1%. Das ging in Erlensee besonders zu Lasten der CDU, die dort nur 22,2% einfahren konnte.

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Hinweis (4.11.2018/jgd):
Im obigen Beitrag wurde das Ergebnis für Grüne/Bruchköbel korrigiert auf den nunmehr gezeigten Wert "18,9%". Vorher stand dort aufgrund eines Schreibfehlers "15,2%". Wir bitten diesen Fehler zu entschuldigen.